
Vogelmiere, Hendldarm, Hustdarm, Mäusedarm ein Wildkraut mit vielen Namen und Möglichkeiten. Die Vogelmiere begleitet den Menschen schon seit der Eiszeit und ist das ganze Jahr (in den gemäßigten Zonen), besonders aber im Frühling, Sommer zum Ernten. Sie kann zu Salat, Aufstrich, Pesto oder Creme verarbeitet werden.
Vogelmiere ist desinfizierend, schleimlösend und schmerzstillend, juckreizstillend, regenerierend.
Inhaltsstoffe: Vitamine, Saponine, Flavonoide, Cumarine, Mineralien, Oxalsäure, Zink und ätherische Öle
Die Vogelmiere ist ein Nelkengewächs.
Größe, Wuchsart: einjährige, krautige Pflanze, die niederliegend 3 – 40 cm lange Stängel bildet, wie kleine Rasentepiche
Stängel: behaart, rund, „Darm“ innen siehe Foto
Blätter: Die unteren Blätter sind gewöhnlich kurz gestielt, die oberen Blätter sitzen direkt am Stängel.
Blüten: fünf Kelchblätter, fünf Kronblätter, weiß 3-5 mm, März – Okt.
Samen: eine Pflanze bildet bis zu 10.000 Samen
Die Vogelmiere wird auch meist als Unkraut bezeichnet, doch in den Gärten und Weinbergen schützt sie den Boden vor Austrocknung.
50 Gramm Vogelmierensalat entsprechen in etwa dem Vitamin C Bedarf eines Erwachsenen. Man sollte aber nicht zu viel davon essen.